Alte und neue Stärken

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110 godina diplomatskih odnosa Srbije i Švajcarske
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Der Pharmastandort Serbien punktet durch seine Stärken im Generikamarkt, fortschrittliche Digitalisierung und einen neuen Biotech-Hub.

Neue und alte Stärken treffen in der Pharmaindustrie in Serbien zusammen: Laut dem lokalen Branchenverband Inovia verfügt das Land seit der Zeit Jugoslawiens über einen etablierten Pharmasektor. Der Fokus lag stets auf Generika; eine eigene Wirkstoffforschung stand und steht nicht im Vordergrund. Die ehemaligen Staatsbetriebe und heutigen Marktführer Hemofarm und Galenika gehören zu den grössten Pharmaunternehmen der Region. Zudem ist Serbien wegen der günstigen geografischen Lage und aufgrund gut ausgebildeter Fachkräfte für diese Branche attraktiv.

Unternehmen wie Schott Pharma produzieren im Land, während der Pharmagrosshändler Phoenix von hier aus die Region beliefert.

Exzellente Infrastruktur

Auch die Schweizer Pharmariesen Novartis und Roche sind präsent. Novartis betreibt in Serbien (mit Hauptsitz in Neu-Belgrad) eine Repräsentanz und Pharmaserviceorganisation. Der Fokus der Aktivitäten liegt auf der Markteinführung neuer Arzneimittel, der medizinischen Aufklärung und darauf, die Durchführung klinischer Studien in den Bereichen Onkologie, Immunologie und Neurowissenschaften zu ermöglichen. Zudem engagieren sich Novartis und Roche in den Handelskammern des Landes. «Wir sind sehr stolz darauf, als Schweizer Pharmaunternehmen seit 35 Jahren ununterbrochen in Serbien tätig zu sein», sagt Karsten Kleine, Sprecher bei Roche.

«Unsere Kernmission ist über all die Jahrzehnte unverändert geblieben: Wir möchten sicherstellen, dass Patienten und Patientinnen in Serbien Zugang zu fortschrittlichen medizinischen Therapien erhalten, die dem Standard der am weitesten entwickelten europäischen Länder entsprechen.

» Serbien bietet laut Roche eine einzigartige Kombination aus hochqualifizierten Medizinern und einer exzellenten IT-Infrastruktur. In einer Zeit, in der digitale Gesundheitstechnologien einen Eckpfeiler der wirtschaftlichen Entwicklung bilden, mache diese rasante digitale Transformation Serbien zu einem äusserst attraktiven Partner für fortschrittliche Gesundheitsinitiativen.

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«Künstliche Intelligenz ist eine der transformativsten Technologien, die das Gesundheitswesen heute grundlegend verändert», heisst es von Roche weiter. «Wir sehen KI als starken Katalysator, der wissenschaftliche Entdeckungen beschleunigt, die Diagnostik verbessert, Fertigungsprozesse optimiert und vor allem zu besseren Behandlungsergebnissen für Patientinnen und Patienten beiträgt.»

Der logische nächste Schritt dieser Entwicklung manifestiert sich im BIO4 Campus in Belgrad. Dieses ambitionierte Grossprojekt der serbischen Regierung bündelt Biomedizin, Bioinformatik, Biotechnologie und Biodiversität an einem Ort. Globalen Akteuren bietet dieses neue Ökosystem die ideale Plattform, um die von Roche erwähnten KI-Anwendungen und datengetriebenen Therapien direkt vor Ort mit akademischer Spitzenforschung und Start-ups zu verknüpfen.

Für Serbien bedeuten diese globalen Trends eine noch stärkere Integration in die internationale Innovationslandschaft. Da das Gesundheitswesen in Serbien zunehmend datengetrieben ist, steige der Bedarf an Fachkräften, die Medizin, Diagnostik, digitale Technologien und Analytik miteinander verbinden können.

*Anlässlich des 110-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Serbien veröffentlichte die zur Ringier AG gehörende führende Schweizer Wirtschaftszeitung „Handelszeitung“ eine zwölfsseitige Sonderbeilage mit dem Titel „Standort Serbien“. Die Publikation versammelt relevante Gesprächspartner aus Serbien und der Schweiz und bietet einen Überblick über die wachsende wirtschaftliche Partnerschaft zwischen den beiden Ländern.

110 godina diplomatskih odnosa Srbije i Švajcarske
110 godina diplomatskih odnosa Srbije i Švajcarske (Foto: Milan Ilić / Ringier)
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110 godina diplomatskih odnosa Srbije i Švajcarske (Foto: Milan Ilić / Ringier)
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